Vinland Autorenprofil
Als ich mein erstes Buch schrieb, dachte ich nicht daran, Autor zu werden.
Ich schreibe nicht, weil ich mir vorgenommen habe, jedes Jahr ein neues Buch zu veröffentlichen. Ich schreibe, weil mich ein Thema nicht mehr loslässt. Sobald mich etwas wirklich interessiert, beginnt in meinem Kopf ein Denkprozess. Irgendwann kommt der Moment, in dem ich feststelle: Daraus muss ein Buch werden.
Dabei folge ich keinem festen Schema. Ein neues Buch entsteht bei mir nicht nach einem ausgearbeiteten Plan. Meist stehen am Anfang nur einige wenige Eckpunkte. Alles Weitere entwickelt sich Schritt für Schritt während der Arbeit – ähnlich wie bei einem Puzzle, dessen Bild erst nach und nach sichtbar wird.
Solange mich ein Thema fasziniert, schreibe ich weiter. Verliert es diese Faszination, lege ich das Projekt zur Seite. Manche Bücher brauchen deshalb länger als andere. Für mich ist das kein Rückschritt, sondern Teil des kreativen Prozesses.
Obwohl ich heute Bücher veröffentliche, sehe ich mich bis heute in erster Linie als Musiker. Musik hat mein Denken und mein Sprachgefühl von klein auf geprägt. Erst viele Jahre später wurde mir bewusst, dass sich diese musikalische Prägung auch in meinem Schreibstil widerspiegelt.
Als ich meinen ersten Roman „Zwischen den Welten“ als gesungenes Hörbuch umsetzte, entstand daraus ein Werk mit 134 Songs und einer Gesamtlänge von rund siebeneinhalb Stunden. Das Besondere daran: Der gesamte Roman wurde vom Vorwort bis zum letzten Satz wortwörtlich und unverändert als Songtext übernommen. Kein Satz musste umgeschrieben, gekürzt oder sprachlich angepasst werden. Erst dadurch wurde mir bewusst, wie eng Sprache und Musik in meiner Arbeit miteinander verbunden sind.
Bisher sind neun eigenständige Bücher erschienen. Mehrere Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und sind dadurch international verfügbar – darunter Englisch, Spanisch, Französisch, Japanisch, Hebräisch und Latein.
Besonders am Herzen liegt mir das Buch „Vom Lehrbuch ins Leben“. In diesem Buch fließen viele Erfahrungen und Erkenntnisse meines bisherigen Lebens zusammen. Rückblickend bin ich überzeugt, dass ich dieses Buch viele Jahre früher noch nicht hätte schreiben können.
Fazit:
Ich schreibe Bücher, weil mich Themen faszinieren. Und solange diese Faszination anhält, entsteht aus einer Idee irgendwann ein neues Buch.